Autor Thema: MORGUNBLAÐIÐ | Die Tageszeitung Eldeyjas  (Gelesen 11180 mal)

Elin Kjellsdottir

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Rechtsform: Nordanik Verlagsgruppe GmbH
 Sitz: Forwålde (Nugensil), Höfudfjördur (Eldeyja)
 Branche: Zeitungen und Zeitschriften

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Erste Ausgabe:





[align=left] Der Fall Guliviens

Ein Kommentar von Elin Kjellsdottir


Höfudfjörður. Was war denn da los? Möchte man da fast wie ein bekannter Fernsehmoderator fragen. Nach jahrelanger Abstinenz auf dem außenpolitischen Parkett kommen nun wieder Diplomaten nach Eldeyja. Doch gleich der erste Kontakt lässt einige Fragezeichen zurück. Da reist ein vermeintlicher Außenminister der Republik Gulivien an und versucht uns in gebrochenem eldländisch Verträge anzubieten, die über einen Erstkontakt weit hinaus gehen. Zugegeben muss man ihm anrechnen, dass er zumindestens ein wenig eldländisch sprechen konnte. Nur einen Tag später reist ihm der Präsident Guliviens nach, um uns mitzuteilen, dass es sich bei Herrn Unterberger um einen Schwindler handelt, der nicht im offiziellen Auftrag Guliviens handeln kann und obendrein ein Rechtsextremist sein soll. Skurille Szenen, die sich hier abspielten. Der Ministerpräsident hat gut daran getan die Gespräche sofort zu vertagen. Die Ausweisung des Herrn Unterberger mag dabei ein wenig streng ausgesehen haben, war aber wohl die einzige Möglichkeit die uns blieb.
Auf dem MN-Marktplatz verkündete Herr Unterberger schließlich schon den Untergang der Republik Gulivien, die erst am 24. Januar diesen Jahres ausgerufen wurde. Auch dies wurde vom Präsidenten des Landes sofort dementiert. Hier scheinen sich zwei Menschen wohl nicht sehr einig zu sein. Peinlich nur, dass dies vor den Augen der gesamten Weltöffentlichkeit ausgetragen wird. Man kann nur hoffen, dass unsere eigenen Diplomaten in der nächsten Zeit eine bessere Figur machen...

Einwohnerzahl steigt

Die Einwohnerzahl der Republik Eldeyja ist in der letzten Dekade gestiegen. Dies stellte erfreut der Chef des Bürgeramtes mit, in dem die Einwohnerregister geführt werden. Man hoffe, dass sich dieser Trend fortsetze.

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Elin Kjellsdottir

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Es können hier auch gerne Kommentare gepostet werden. In der nächsten Zeit werden in unregelmäßigen Abständen, je nach Nachrichtenlage, neue Ausgaben erscheinen.

Sigurður Guðjohnson

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Eine sehr gute Arbeit, allerdings sollte man sich nicht nur mit den belanglosen Ereignissen im Ausland beschäftigen, sondern auch die heimischen Entwicklungen im Auge behalten. Beispielsweise die Ramsch-Politik die gewisse Kreise gerne für unsere geliebte Heimat etablieren möchten.

Gibt es generell die Möglichkeit auch "Gastbeiträge" in der Zeitung zu verfassen?

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Elin Kjellsdottir

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Aus dem Ausland? Nein, das ist hier passiert! Der Außenminister und der Präsi von Gulivien haben sich auf Eldeyja dieses Schauspiel geleistet, daher kam es in die Nachrichten.

Das Morgunblaðið ist eine überparteiliche Zeitung. Parteipolitisches Gezänke dokumentieren wir, aber wir werten es nicht. Wenn es um Deine Meinung geht, so kannst Du aber gerne einen Kommentar verfassen und an die Redaktion (PN an mich) schicken, wir schauen dann, ob es so veröffentlicht wird im MB.

Sigurður Guðjohnson

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Das ist mir sehr wohl bewusst und doch sinnbildlich für die Verachtung des Auslands unserer geliebten Heimat gegenüber. Dieses wenig unterhaltsame Schauspiel hätte nicht auf unserer Insel stattfinden müssen auf das unsere Heimat nun damit in Verbindung gebracht wird. Was Ihr Angebot betrifft, so verstehe ich sehr wohl Ihre Bedenken im Bezug auf die Überparteilichkeit, allerdings ist die Zensur ein zweischneidiges Schwert dem allzu oft das wahrhaft gesprochene Wort als Tribut an das Korrektheitsempfinden der Diktatur zum Opfer fällt.

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Elin Kjellsdottir

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Hey Du, so krass musst es nicht sehen, wir wollen nur kein Parteiorgan werden. Wie gesagt, schreib was und ich schaus mir an! ;)

Sigurður Guðjohnson

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Überparteilich einer Zeitung bedeutet aus meiner Sicht das jedem die Möglichkeit gegeben wird sich zu äußern und das dies ohne die Wertung durch den herausgebenden Verlag geschieht. Insofern die Zeitung somit keine Partei für eine Person, Meinung oder Partei ergreift ist die von mir so geschätzte journalistische Neutralität gewahrt. In Gefahr befindet sich diese Überparteilichkeit wenn eine Zensur in Form einer Vorabwertung durch die Zeitung erfolgt, denn hierdurch wird nicht nur der freien Meinungsäußerung ein Riegel vorgeschoben, sondern verliert die Zeitung auch ihren Anspruch eines überparteilichen Mediums.

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Elin Kjellsdottir

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Wow, Du bist ja leicht reizbar. Enstpann Dich. Send uns einfach den Artikel. Kannst Dir ja denken, dass wir hier nichts einfach so abdrucken sondern alles durch die Redaktion geht, oder?

lächelt ihn an.

Sigurður Guðjohnson

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Reizbar ist nur der Schwache, der Starke mahnt an und wehret sich den Anfängen.

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Jónas Sigurðsson

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Zitat von: 'Sigurður Guðjohnson','index.php?page=Thread&postID=316#post316'
Eine sehr gute Arbeit, allerdings sollte man sich nicht nur mit den belanglosen Ereignissen im Ausland beschäftigen, sondern auch die heimischen Entwicklungen im Auge behalten.
Das Ausland ist doch nicht belanglos. Gut, ich geb's zu, Gulivien interessiert wirklich niemanden. Aber wenn in der Welt was passiert, möchte ich das schon auch mitkriegen.

Sigurður Guðjohnson

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Zitat von: 'Jónas Sigurðsson','index.php?page=Thread&postID=418#post418'
Zitat von: 'Sigurður Guðjohnson','index.php?page=Thread&postID=316#post316'
Eine sehr gute Arbeit, allerdings sollte man sich nicht nur mit den belanglosen Ereignissen im Ausland beschäftigen, sondern auch die heimischen Entwicklungen im Auge behalten.
Das Ausland ist doch nicht belanglos. Gut, ich geb's zu, Gulivien interessiert wirklich niemanden. Aber wenn in der Welt was passiert, möchte ich das schon auch mitkriegen.
Ich sagte auch nicht das das Ausland belanglos ist, sondern nur das man sich nicht belanglosen Nachrichten aus dem Ausland beschäftigen sollte. Die Formulierung weist doch sehr unterschiedliche Intentionen auf.

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Jónas Sigurðsson

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Dann wäre der Gegensatz aber nicht nur die heimischen Entwicklungen, sondern auch belangreiche Nachrichten aus dem Ausland.

Sigurður Guðjohnson

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Natürlich, allerdings verstehst du mich auch hier wieder falsch oder sagen wir interpretierst du meine Aussage in eine völlig falsche Richtung.

Ich sagte auch nie das man sich nur die heimischen Entwicklungen betrachten solle und die "belangreichen" Nachrichten aus dem Ausland vernachlässigen könne. Ich vertrat nur meine Meinung das eine Zeitung sich anstelle belangloser Nachrichten aus dem Ausland, vermutlich aus dem Grunde das belangreiche Nachrichten nicht vorhanden sind, sich doch lieber vorrangig den heimischen Entwicklungen, die ja relativ belangvoll sind, zu wenden könnte.

Oder um es in einer etwas jugendlicheren Ausdrucksweise zu sagen.

Bevor man irgendeinen Mist aus dem Ausland veröffentlicht den sowieso keinen interessiert, sollt man sich lieber um die Publikation von Nachrichten bemühen die zumindest eine direkte Verbindung zu unserer Heimat aufweisen und somit deutlich belangvoller sind. Außerdem ist dies nur ein gut gemeinter Ratschlag, für die Entwicklung der Auflagenzahlen sind andere zuständig.

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Jónas Sigurðsson

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Andererseits schaffe ich es noch ganz gut selber, im Inland den Überblick zu behalten, was passiert. Aus dem Ausland finde ich reine Berichte gut, weil ich sonst vielleicht manche Sachen einfach verpassen würde, aber im Inland wäre es besser, sich auf Analysen, Kommentare, Hintergründe zu konzentrieren statt aufs reine Berichten.

Sigurður Guðjohnson

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Wie ich schon sagte, eine Berichterstattung ist immer gut solange der Inhalt des zu Berichtenden auch von Belang ist. Wobei hierbei natürlich subjektive Empfindungen das Bemessen des Belanges einer Nachricht durchaus beeinflussen können.

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